Bombergs tollster Streich:
Schabernack mit Johann Strauss
mit Martin Brödemann und Thomas Eicher

Der tolle Bomberg genießt als westfälischer Schelmenbaron einen zweifelhaften Ruhm, seine Streiche sind legendär, wie die von Eulenspiegel oder Münchhausen. Er verprasst Unsummen beim Spiel und bei Trinkgelagen, macht sich über alles und jeden lustig, besonders aber über die Religion, die Moral und die Großen seiner Zeit. Eines Tages beschließt er, Johann Strauss Sohn für ein Konzert im Schloss Brünninghausen zu engagieren. Er hat einen teuflischen Plan, mit dem er den Weltstar aus Wien an den Rand der Verzweiflung bringt.
Das Erzählkonzert ist eine Hommage an den Romanbestseller "Der tolle Bomberg" von Josef Winckler, der die Begegnung von Bomberg und Strauss bereits vor 100 Jahren erfunden hat. Es spielt mit Figuren, Motiven und Episoden des Romans und bringt sie mit historischen Personen zusammen. Den Soundtrack dazu liefert das gut dokumentierte Repertoire der Strauss-Kapelle – nicht nur die typischen Walzer- und Polka-Melodien, sondern auch andere Erfolgsstücke aus Biedermeier und Gründerzeit, etwa von Beethoven, Schubert, Verdi, Wagner, Lortzing oder Carl Maria von Weber. Doch die Musik begegnet den Zuhörern nicht einfach als klassischer Klavierauszug, sondern als Jazz-Arrangement – ein durchaus ernst zu nehmender Schabernack mit den Hits des 19. Jahrhunderts.
